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Intelligente Zellen
 
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Intelligente Zellen

Wie Erfahrungen unsere Gene steuern von Bruce Lipton (buch)

Warnung: Dieses Buch wird Ihre Vorstellung von den Auswirkungen Ihres Denkens und Fühlens für immer verändern. Vielleicht haben Sie es schon geahnt, dass das Denken und Fühlen unser physisches Leben bestimmt. Jetzt können Sie sich sicher sein. Erstaunliche wissenschaftliche ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:2.203
  • ISBN-10:3-936862-88-5
  • EAN:9783936862881
  • Erscheinungstermin:August 2006
  • Verlag:Koha-Verlag GmbH
  • Einband:gebunden
  • OriginaltitelBiology of Beliefs
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 8 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:236
  • Gewicht:440 g

Kurzbeschreibung:

Warnung: Dieses Buch wird Ihre Vorstellung von den Auswirkungen Ihres Denkens und Fühlens für immer verändern. Vielleicht haben Sie es schon geahnt, dass das Denken und Fühlen unser physisches Leben bestimmt. Jetzt können Sie sich sicher sein. Erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Funktionen unseres Körpers zeigen, dass unser Denken und Fühlen bis in jede einzelne unserer Zellen hineinwirkt. Der Zellbiologe Bruce Lipton beschreibt genau, wie dies auf molekularer Ebene vor sich geht. In leicht verständlicher Sprache und anhand eingängiger Beispiele führt er vor, wie die neue Wissenschaft der Epigenetik die Idee auf den Kopf stellt, dass unser physisches Dasein durch unsere DNS bestimmt würde. Vielmehr wird sowohl unser persönliches Leben als auch unser kollektives Dasein durch die Verbindung zwischen innen und außen, zwischen Geist und Materie gesteuert. Eine Erkenntnis, die, logisch weiter gedacht, auch weiterreichende spirituelle Konsequenzen hat.
Meine letzte Station in der konventionellen Welt der Wissenschaften war die medizinische Fakultät von Stanford University. Zu jener Zeit war ich bereits ein hemmungsloser Vertreter der "Neuen Biologie". Ich hatte nicht nur Darwins "Hund-frisst-Hund"-Version der Evolution in Frage gestellt, sondern auch das zentrale Dogma der Biologie, dass die Gene unser Leben bestimmen. Diese wissenschaftliche Behauptung hat einen grundlegenden Fehler: Gene können sich nicht selbstständig an- oder abschalten. Wissenschaftlicher gesagt: Gene sind nicht selbst-emergent. Ihre Aktivität muss durch ihre Umgebung ausgelöst werden. Obwohl diese Tatsache schon länger bekannt war, waren die konventionellen Wissenschaftler so von dem genetischen Dogma geblendet, dass sie es einfach ignorierten. Durch meine Kritik an diesem zentralen Dogma wurde ich noch mehr zum wissenschaftlichen Häretiker. Mir drohte nicht nur die Exkommunizierung, mir drohte der Scheiterhaufen!
In meiner Vorlesung im Rahmen meiner Bewerbung in Stanford beschuldigte ich die versammelte Fakultät - darunter viele international anerkannte Genetiker -, dass sie nicht viel besser seien als religiöse Fundamentalisten, wenn sie sich an ein Dogma klammern, obwohl es Beweise für das Gegenteil gibt. Nach meinen gotteslästerlichen Kommentaren brach das Publikum in laute Schimpfereien aus und ich dachte, das sei das Ende meiner Bewerbung. Doch meine Erkenntnisse über die Mechanismen der Neuen Biologie waren wohl provokativ genug, um mir die Stelle zu verschaffen. Einige der ehrenwerten Wissenschaftler von Stanford, darunter besonders der Vorsitzende der Pathologie Dr. Klaus Bensch, unterstützten und ermutigten mich, meine Ideen an geklonten Humanzellen zu überprüfen. Zur allgemeinen Überraschung bestätigten die Experimente genau die alternative Sicht der Biologie, die ich postulierte. Ich veröffentliche zwei Artikel über die Forschungsergebnisse und verließ die Universität - diesmal für immer.
Ich ging, weil ich trotz der Unterstützung, die ich in Stanford erhielt, das Gefühl hatte, dass meine Botschaft auf taube Ohren stieß. Seit dem hat die Forschung meine Skeptik an dem zentralen Dogma und dem Primat der Gene immer weiter bestätigt. Die Epigenetik, die Wissenschaft von den molekularen Mechanismen, mit denen die Umgebung die Genaktivität steuert, ist heutzutage einer der aktivsten Bereiche der Forschung. Genau dies, die Rolle der Umgebung bei der Steuerung der Genaktivität, war damals vor fünfundzwanzig Jahren das Thema meiner Zellforschung, lange bevor das Feld der Epigenetik gegründet wurde. Das mag zwar für mich intellektuell befriedigend sein, doch ich weiß, wenn ich heute in einer medizinischen Fakultät lehren würde, dächten meine Kollegen immer noch an die Kokosnüsse, denn in den letzten zehn Jahren bin ich im Verhältnis zur allgemein anerkannten Wissenschaft noch radikaler geworden. Meine Beschäftigung mit der Neuen Biologie ist mir mehr als eine intellektuelle Gymnastik. Ich glaube, dass die Zellen uns nicht nur etwas über die Mechanismen des Lebens lehren, sondern uns auch zeigen, wie wir reichhaltige, erfüllte Leben leben können.
In der Wissenschaft des Elfenbeinturms würde ich für diese Denkungsart wahrscheinlich den Dr.Dolittle-Preis für Anthropomorphismus, oder genauer gesagt Cytopomorphismus bekommen, doch für mich ist es das kleine Einmaleins der Biologie. Sie halten sich vielleicht für ein Individuum, aber als Zellbiologe kann ich Ihnen versichern, dass Sie eigentlich eine kooperative Gemeinschaft aus ungefähr 50 Billionen einzelligen Einwohnern sind. Beinahe alle Zellen Ihres Körpers sind amöbenartige, individuelle Organismen, die für ihr gemeinsames Überleben eine kooperative Strategie entwickelt haben. Wenn man es auf den Punkt bringen will, könnte man sagen, dass menschliche Wesen einfach das Ergebnis eines "kollektiven Amöben-Bewusstseins" sind. So wie eine Nation den Charakter ihrer Einwohner widerspiegelt, so spiegelt unser Menschsein die grundlegenden Charakteristika der zellulären Gemeinschaft.
Bruce Lipton:
Bruce Lipton ist international für seine Art bekannt, Wissenschaft und Geist miteinander zu verbinden. Als Zellbiologe lehrte er an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und arbeitete als Forscher an der medizinischen Fakultät der Stanford Universität. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse über die Zellmembran machten ihn zu einem Pionier der neuen Wissenschaft der Epigenetik. Heute reist er durch die ganze Welt und hält Vorträge und Seminare über die Neue Biologie.
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„Widersprüchlich”

09.02.2009

Rezension von Lena Waider aus Wiesbaden

Ein insgesamt sehr widersprüchliches Buch, aus dem ich kaum wirklich neue Erkenntnisse entnehmen konnte.

Anfangs erfährt man einiges über den Lebensweg des Autors. Und ja: Offenbar lässt es sich auf Montserrat sehr gut leben, jedenfalls wurde er in diesem Insel-Paradies "langsam menschlicher" (S. 23). Dorthin hatte es ihn verschlagen, nachdem ihm ein Banker den Antrag auf eine Hypothek abgelehnt hatte (S. 22), also jemand, den man heute - angesichts der aktuellen US-Bankenkrise - als verantwortungsvoll bezeichnen würde.

Liptons Buch gleicht in einigen Kernaussagen sehr stark dem aktuellen Buch von Joachim Bauer Das kooperative Gen: Abschied vom Darwinismus. Interessanterweise wird er von letzterem aber nicht einmal erwähnt. So heißt es auf S. 24: "Mir fiel auf, dass die moderne Biologie die wichtige Rolle der Kooperation viel zu wenig beachtet, weil sie aufgrund ihrer darwinistischen Wurzeln die Konkurrenz so sehr betont."

Entsprechend wird fleißig an der Lehre Darwins herumkritisiert, ohne ihr etwas Neues entgegenzustellen. Denn die Frage ist doch: Wie sonst lässt sich Evolution erklären? Außerdem basiert die Darwinsche Theorie nicht auf Konkurrenz (höchstens in ihrer ursprünglichen Formulierung), sondern auf dem Selbsterhalt von Lebewesen, den auch Lipton akzeptiert.

Lipton macht deutlich, dass er ein Anhänger des Lamarckismis (Vererbung erworbener Eigenschaften) ist. Darwin glaubte allerdings selbst noch daran. Erst mit den Weismannschen Experimenten begann ein Umdenken in der Biologie. Darüber schreibt Lipton, dass Weismann versucht habe, Lamarck lächerlich zu machen (S. 42). Dazu muss man allerdings wissen, dass Lamarck von 1744-1829 gelebt hat und Weismann von 1834-1914. Für Lipton ist Lamarck der eigentliche Begründer der Evolutionstheorie (was nicht zutreffend ist).

Lipton kritisiert an verschiedenen Stellen den wissenschaftlichen Reduktionismus der modernen Biologie. Sonderbarerweise hält er die Newtonsche Lehre für Reduktionismus, die Quantentheorie dagegen für etwas ganz anderes, weswegen er in seinem Buch eine reichliche Prise Quantenphysik einstreut, ohne wirklich zu erläutern, wofür er sie braucht und was damit erklärt wird.

Gleichzeitig entpuppt er sich selbst als Reduktionist, denn er reduziert Lebewesen auf ihre Zellen (S. 26): "Sie halten sich vielleicht für ein Individuum, aber als Zellbiologe kann ich Ihnen versichern, dass Sie eigentlich eine kooperative Gemeinschaft aus ungefähr 50 Billionen einzelligen Mitgliedern bilden. (...) So wie eine Nation den Charakter ihrer Landsleute widerspiegelt, so spiegelt unser Menschsein die grundlegenden Charakteristika der zellulären Gemeinschaft wider."

Genau das wird von Systemtheoretikern heftig bestritten ("Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Komponenten."). Diese gehen nämlich davon aus, dass Systeme emergente Eigenschaften ausbilden können, die sich nicht aus dem Verhalten oder den Eigenschaften seiner Teilkomponenten erklären lassen.

Ansonsten geht es im gesamten Buch sehr esoterisch zu. Hoffnungsfrohe Sätze wie (S. 26) "Wir können unser Leben so gestalten, dass es voller Frieden, Glück und Liebe ist." oder (S. 27) "Will er damit etwa sagen, dass die Menschen Gott sind? Ja, das will ich damit sagen." wird man reichlich finden.

Sehr interessant sind dagegen die Ausführungen über die Zelle, die Zellmembran, das Human-Genom-Projekt und die Epigenetik. Hiervon scheint der Autor in der Tat sehr viel zu verstehen.

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„Schönes Buch”

24.12.2007

von einer Kundin oder einem Kunden aus Mörfelden-Walldorf

Das Buch ist jeden Euro wert. Es macht spass zu lesen und ist gleichermaßen überaus informativ.
Und was mir so gut daran gefällt, es ist nit zu esoterisch geschrieben.

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„Wie wirklich ist die Realität ?”

27.07.2007

Rezension von volker becker aus höchstenbach

Wir nehmen nur das wahr was unsere Sinne uns erlauben wahrzunehmen. Wir sind sozusagen Gefangene unserer Sinne. Ob da draussen wirklich die Realität existiert welche wir interpretieren ist fraglich. Seit menschengedenken beschäftigen sich Philosophen mit der Frage ob außerhalb unseres Bewußtseins eine unabhängige objektive Realität existiert. Die neuesten Erkenntnisse der Neuromedizin und der Quantenphysik belegen, dass der materialistische Reduktionismus nicht mehr aufrecht gehalten werden kann. Was Buddhisten schon lange wissen wird nun bestätigt: Bewußtsein und Geist erzeugen die Realität. Leider kratzt dieses Buch nur an der Oberfläche der Thematik. Wer tiefer in das Mysterium unserer Existenz eintauchen will dem sei das Buch GOTTES GEHEIME GEDANKEN und/oder BLEEP empfohlen !

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Diese Artikel haben mir auch gefallen: Gottes geheime Gedanken, Bleep

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„Die Zelle unter der Lupe”

17.03.2007

Rezension von Roman aus der Schweiz

Die Schulmedizin muss noch einmal überdacht werden. Mit den bahnbrechenden Erkenntnissen von Bruce Lipton wird dem Mysterium Mensch eine weitere Wahrheit entlockt. Für Mediziner, Biologen oder Nichtfachmänner geeignet. Auf einfach verständliche weise führt uns Lipton durch die Zellbiologie. Mit anschaulichen Bildern und Gedankenbrücken lässt er vor unserem geistigen Auge eine phantastische Welt entstehen, deren Wirklichkeit uns erst zu dem macht was wir sind; deren Greifbarkeit uns aber zuvor, in seiner Gesamtheit nicht zu Bewusstsein kam.
Das Gebiet auf dem sich der Autor aufhält scheint überschaubar, doch die interdisziplinäre Weiterführung und die finale Erkenntnis streift schon mal die Quantenphysik, fraktale Geometrie und Techniken wie Psycho-k.
Für alle Leser geeignet die ihren Horizont erweitern wollen, um zu verstehen wie wir funktionieren und wie wir unser mitgegebenes genetisches Potenzial voll ausnutzen können.

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„Mögem diesem Buch Flügel wachsen ...”

24.02.2007

von einer Kundin oder einem Kunden aus Courtemaîche

Nach langer Zeit, d.h. so in etwa seit den spannenden Büchern von Fritjof Capra endlich wieder einmal ein Buch von jemandem, bei dem man auf eine Wiese Neues lernen kann, die einfach Spass macht, und auch wie Bruce Lipton auf zentrale Lebenfragen eingeht und diese beantwortet hat es in sich. Einfach lesens- und empfehlenswert, mögen diesem Buch tatsächlich Flügel wachsen, so dass es ganz viele Menschen erreicht!

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„Fantastisch !”

08.11.2006

Rezension von Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen Top-100 Rezensent

Es ist in der Tat ein Buch das viele sg. unerklärbare Phänomene erklärt. Es zeigt was für ein enores Machtpotenzial in uns allen steckt und wie wir ihm auch konstruktiv und bewußt nutzen können. Dieses Buch kann unsere Vorstellung von den Auswirkungen unseres Denkens und Fühlens für immer verändern,wenn wir für diese erstaunliche Erkenntnisse offen genug sind.Es gibt keinen Schicksal,außer dem einen,denm wir uns selbst erschaffen.Ich muß ehrlich zgeben,daß es das erste Buch des Koha-Verlages ist,das mich in seiner Vollständigkeit zufriedengestellt hat.Die meisten Bücher dieses Verlages haben mich manchmal sogar zum größten Teil enttäusch aber nicht dieses.

9 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.

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„Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.”

16.08.2006

von einer Kundin oder einem Kunden

Intelligente Verknüpfungen – C. G. Jung nennt dies „Synchronizität“ – sind keine Zufälle. Ich habe mich intensiv mit der Funktion der Gene und Zellen bei der Recherche für ein eigenes Buch beschäftigt . Da schickte mir der Verleger Konrad Halbig die Übersetzung des Buches von Bruce Lipton. Ich war sofort von dem spannenden und lebensnahgen Buch fasziniert und las es sehr schnell ... Der Autor war mir sympathisch, weil er biographische Elemente einbezieht. Und er konnte mir wesentliche Fragen beantworten!
Der Hype um die Entschlüsselung des menschlichen Genoms im Jahre 2000 hat etwas nachgelassen, nachdem man feststellte, dass die Genbibliothek, die in der DNS-RNS-Doppelhelix im Zellkern gespeichert ist, nur einen kleinen Teil des Mysteriums des Lebens beantworten kann. Gene sind keine Autisten! Sie steuern nicht nur, sondern werden auch gesteuert. Doch die ganzen verwickelten Mechanismen der Genaktivierung sind so undurchsichtig, das die Entschlüsselung bisher kaum etwas gebracht hat. Man kennt zwar inzwischen einige Gene, die das oder jenes tun, doch man weiß überhaupt nicht, welche Rolle mehrere Gene in diesem verwickelten kybernetischen Regelkreis zusammen spielen.
Dr. Lipton hat durch seine jahrzehntelangen Forschungen belegt und entdeckt, dass noch andere Faktoren für die Zellreproduktion und die Körperfunktionen maßgebend sind. Die Gene schalten sich nur an oder aus, wenn irgendetwas, zum Beispiel ein Botenstoff, ein Hormon, ein Protein gebraucht wird. Viele äußere Einflüsse, die Lipton als „epigenetische“ Faktoren bezeichnet, haben großen Einfluss auf die Genaktivierung. Darüber hinaus – und das ist das Entscheidende an seiner Theorie - ist die ganze Zelle am Prozess beteiligt. Das kann man sich leicht vorstellen, wenn man weiß, dass die 2 m lange Doppelhelix verteilt auf 23 Doppelchromosomen im Zellkern nur 1,2% des Zellraumes einnimmt. Wäre sie von größerer Bedeutung, hätte die Zelle ihr mehr Platz zur Verfügung gestellt, dieser ist ja durchaus vorhanden.

Was ist also die Zelle? Sie besteht aus einer Membran, die selbständig bestimmt, welche Nährstoffe und Informationen sie hineinlässt. In der Zelle verteilt liegen im Zellplasma weitere eigenständige Organellen wie die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle, und die Ribosomen, die wiederum Enzyme herstellen und Einfluss auf die Gene haben. Des Weiteren müssen sich die 50 Billionen Körperzellen untereinander abstimmen. Alle diese komplexen Vernetzungen, die in Wechselwirkung mit unseren Gedanken, Gefühlen, Handlungen und Erfahrungen stehen, sind bis heute in keiner Weise verstanden.

Ein Geheimnis konnte Dr. Lipton dennoch lüften: die Zelle hat ein eigenes Gehirn, das er in der Zellmembran ansiedelt. Dieses Gehirn leitet die Botschaften von außerhalb der Zelle in die innere intelligente „Zellfabrik“ weiter. Umwelt, menschliches Gehirn, Körperzellen und Gene sind alle in einem außerordentlichen systemischen Prozess miteinander verwoben.

Um einen kleinen Einblick in diese Komplexität zu gewinnen, kann ich dieses Buch für jeden Interessierten nur empfehlen. Wer bis dahin an das mechanistische Paradigma der materialistischen Wissenschaft geglaubt hat, wird durch dieses Buch eines Besseren belehrt. Und die Leserinnen und Leser, die ihr Wissen um die Intelligenz in der Evolution erweitern und konkretisieren möchten, finden viele anregende und spannende neue Erkenntnisse.

Bruno Martin, August 2006

(Autor des Buches: Intelligente Evolution, erscheint Sommer 2007.)

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