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von Dora Heldt (ebooks)
Rezension von Blacky (blacky-book@live.de) Top-10 Rezensent
Kurzbeschreibung:
Norderney hat sie wieder: Christine und Ines hüten für einige Tage die Pension ihrer Freundin Marleen. Doch die Insel ist klein und ihre Anwesenheit spricht sich schnell herum. Zu schnell. Und so dauert es nicht lang, bis Papa Heinz vor der Tür steht, um seine Töchter tatkräftig und mit eigenwilligen Ideen zu unterstützen.
Nachdem ich schon "Urlaub mit Papa" "Tante Inge haut ab" kannte, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Christine weitergeht. Ich fand diese Geschichte genau so gut, wie die anderen beiden. Urkomisch und auch sehr spannend, denn erst ganz am Ende kommt geraus, was Marleeen passiert ist. Papa sorgt wieder für "haarsträubende" Situationen und auch Mama -obwohl sie auch eine Hilfe ist- bringt mit ihen Eigenarten manches durcheinander. Ich hoffe, das es noch weitere Bände über diese liebenswerte, chaotische Familie geben wird.
Reihenfolge der Romane um "Christine":
1. Ausgeliebt
2. Unzertrennlich
3. Urlaub mit Papa
4. Tante Inge haut ab
5. Kein Wort zu Papa
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
... dagegen sehr ... und Tochter erst! Wieder einmal wird unsere sympathische Heldin Christine mitten im chaotisch-fröhlichen Getümmel vom liebenswert-verrückten Familienclan überfallen. Welch schreckliche Freude! Und diesmal mischt auch noch Schwester Ines mit. Die erweist sich allerdings tatsächlich als Segen. Turbulente Wochen auf Norderney stehen diesmal auf dem ungeplanten Reiseplan. Und natürlich gibts auch wieder ein bißchen was fürs Gefühl. Eine locker-entspannte Urlaubslektüre.
von einer Kundin oder einem Kunden
Mit Spass liest man die neuesten Abenteuer von Christine und ihrer Schwester auf Sylt.
Sie müssen die Pension ihrer Freundin für ein paar Tag leiten, wenns geht, ohne Papa...
Aber es kommt meistens anders,als man denkt.
von einer Kundin oder einem Kunden
Christine Schmidt, 47, sitzt in ihrer Wohnung in Hamburg und ist frustriert. Ihr Job bei einem Hamburger Verlag ist wegrationalisiert worden und ihr Freund Johann ist seit Wochen beruflich in Schweden.Als Christines Schwester Ines zu Besuch ist, bekommt Christine einen Notruf. Ihre beste Freundin Marleen sitzt in Dubai fest und bittet Christine für eine paar Tage ihre Pension auf Norderney zu leiten. Plötzlich reißt die Telefonverbindung ab.
Nach dem ersten Schreck beschließen die beiden Schwestern, die Aufgabe gemeinsam anzupacken. Am nächsten Morgen nehmen sie die erste Fähre nach Noderney. Vorher hat Christine noch Marleens Anwalt kontaktiert. Er bittet Christine um äußerste Verschwiegenheit. Marleens Freund wird auch mit festgehalten und der ist ein renomierter Zeitungsverleger. Ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Und das würde den Fall ungeheuer komplizieren und verlängern. Also brauchen die beiden Schwestern eine wasserdichte Geschichte, die ihre Anwesenheit auf der Insel erklärt. Die erste Panne passiert schon auf der Hinfahrt. Noch auf der Fähre treffen sie den neugierigen Inselreporter Gisbert von Meyer, den Christine noch von einem vorhergehenden Nordey-Aufenthalt her kennt. Sie erklären ihre Reise mit einer Reportage, die Christine angeblich schreiben soll. Dann treffen sie in der Pension ein. Was sollen sie dem Personal mitteilen? Sie erzählen den einzelnen mehr oder weniger vage Geschichten, die sich jedoch nicht widersprechen dürfen. Das erste Problem: Marleen vermietet Zimmer mit Halbpension. Also muss ein Abendessen auf den Tisch. Aber kochen können sie beide nun überhaupt nicht...
Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Schon steht wieder Gisbert von Meyer vor der Tür. Er bringt einen neuen Pensionsgast mit: einen pensionierten Kriminalkommissar, der immer noch liebend gern verworrene Geschichten aufklärt. Führt er etwas im Schilde? Am nächsten Morgen lernen die Schwestern Adelheid kennen. Adelheid hatte früher eine eigene Pension und hilft jetzt stundenweise bei Marleen. Sie ist sehr resolut und weiß alles besser. Bei einem Spaziergang trifft Christine Kalli. Kalli ist ein alter Freund von Christines Vater. Er informiert ihre Eltern, die sofort nach Noderney aufbrechen, um ihrer armen Tochter zu helfen. Leider sind sie nicht immer eine echte Hilfe. Christines Vater Heinz hat schon einmal bei der Renovierung der Pension geholfen und dabei alles, aber auch wirklich alles durcheinandergebracht. Doch jetzt ist diese "Hilfe" nicht mehr zu stoppen. Die Turbulenzen nehmen von Tag zu Tag zu. Und dann wohnt da im benachbarten Hotel noch so ein neugieriger Gast, der ständig über die Hecke guckt.
Trotz aller Probleme hat Christine eine verläßliche Hilfe: ihre Schwester Ines. Der Roman ist temporeich und amüsant geschrieben. Die Charaktere sind glaubhaft. Vor allem die beiden unterschiedlichen Schwestern - Christine immer nervös und ängstlich, Ines ruhig und spontan - machen dem Leser viel Freude. Das Buch ist ein locker geschriebener Unterhaltungsroman, bei dem man aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommt. Leser, die die Bücher "Urlaub mit Papa" und "Tante Inge haut ab" schon gelesen haben, werden viele der sympathischen Helden aus den vergangenen Geschichten wieder entdecken. Kein Wunder, dass diese Erzählung schon wenige Wochen nach dem Erscheinen ganz oben auf der Bestsellerliste zu finden war
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Dora Heldts Heldin Christine und ihre chaotische Familie können wir Leserinnen bereits in ihrem fünften Band begleiten. Die ersten vier ebenfalls im dtv-Verlag erschienenen Bände sind:
Ausgeliebt
Unzertrennlich
Urlaub mit Papa
Tante Inge haut ab
Ich selber habe bisher nur den ersten und jetzt den fünften Band gelesen und musste feststellen, dass die Autorin sich sehr gewandelt hat. In ihrem ersten Band hat sie wahrscheinlich gerade ihre eigene gescheiterte Ehe verarbeitet. Es war für mein Empfinden ein typisches Frauenbuch. Sie schwankte zwischen Humor und Selbstmitleid und ich fühlte mich nur mäßig unterhalten. Ganz anders nun bei dem neuen Band! Nach dem so viele meiner Kundinnen von den Bänden drei und vier geschwärmt haben, habe ich endlich dem fünften und damit der Autorin eine weitere Chance gegeben. Und diesmal habe ich mich köstlich amüsiert!
Dora Heldts Heldin ist immer noch eine Frau, die offenbar sehr viel fremdbestimmt wird. Ihr aktueller Freund weilt bereits seit einiger Zeit beruflich in Schweden. Ihre beste Freundin Marleen ist mit ihrem neuen Freund nach Dubai in einen Liebesurlaub entschwunden und kommt da mit dem Gesetz in Konflikt. Und ihre Schwester Ines sowie ihre Eltern nerven sie, weil sie anscheinend permanent schlecht drauf ist. Ein vernünftiger Job ist auch gerade nicht in Aussicht. Da trifft es sich gerade recht, dass Marleen sie bittet; als Vertretung ihre Pension auf Norderney zu übernehmen. Christine hat davon zwar gar keine Ahnung, aber so schwer kann es doch gar nicht sein. Da ihre Schwester eh grad mit ihr zusammen Urlaub machen wollte, kommt diese mit als Unterstützung. Und schon geht das Chaos los. Die Pension bietet nämlich nicht nur Schlafplatz für Gäste sondern auch Halbpension. Und weder Christine noch Ines können kochen. Also versuchen sie möglichst viel Unterstützung von außen zu bekommen ohne zu viel von Marleenes Problemen zu verraten und ihre Eltern auf den Plan zu rufen. Das geht natürlich schief und wir Leserinnen haben viele Möglichkeiten uns darüber zu amüsieren. Schadenfreude ist halt immer noch die reinste Freude. Leserinnen der früheren Bände werden in diesem Buch viele alte Bekannte wiederfinden, denn immerhin spielte auch Urlaub mit Papa in Marleenes Pension auf Norderney.
Nette, leichte Unterhaltung, wo es mal nicht um die Liebe geht und die meisten Hauptpersonen auch schon über vierzig sind. Leicht zu lesen und humorvoll.
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