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Roman von Hansjörg Schertenleib (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden
Eine nachvollziehbare Geschichte einer Freundschaft zwischen Heranwachsenden, die jäh endet als einer einen Fehler mit katastrophalen Folgen begeht. Danach ist nichts mehr wie es war und das Geschehene beinflusst die Zukunft beider Freunde. Das Buch ist gut geschrieben und man leidet fast mit den Protagonisten mit.
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von einer Kundin oder einem Kunden
Es ist Sommer. Ein Sommer, in dem sich alles verändern wird. Hanspeter und Boyroth treffen sich. Sie werden Freunde. Erleben zusammen lustige Dinge. Bis ein Unglück geschieht. Dann ist nichts mehr so, wie es mal war.
Liebe, Freundschaft, Musik, Erwachsen werden... Hansjörg Schertenleib verwebt all diese Dinge miteinander. Entstanden ist ein geniales, wunderschönes Buch!
von einer Kundin oder einem Kunden
Ein Sommer Anfang der siebziger Jahre in der Schweiz.
Hanspeter und Walter, genannt Boyroth, stehen an der Schwelle zum Erwachsensein. Jenseits von Ausbildung, Familie und Konventionen suchen sie ihren eigenen Weg ins Leben. Musik, Drogen, erste Liebe und Motorräder bieten sich als Weg in eine Freiheit an, die gleichermaßen illusionär wie zerbrechlich ist. Und gerade als Hanspeter der Meinung ist, einen Weg für sich gefunden zu haben, passiert ein Unglück, das beider Leben vollkommen und für immer verändert.
Hansjörg Schertenleib hat eines der melancholischsten und intensivsten Bücher geschrieben, die ich seit langem gelesen habe. Schon mit den ersten Sätzen erschafft er eine tieftraurige, unter die Haut gehende Atmosphäre. Der Ich-Erzähler des Romans, ein Schriftsteller mittleren Alters, erzählt von den prägnantesten Momenten seiner Jugend, als er den einen Menschen traf, der sein Leben veränderte, auf den Kopf stellte und für alle Zeiten prägen würde. Es ist dieser eine Mensch, der durch Tod und Unglück, lange Abwesenheiten und gleichermaßen lange Perioden des Schweigens dennoch Teil des anderen bleibt.
Kapitel, die grell und extrovertiert sind, wechseln sich mit leisen und introvertierten Kapiteln ab. Gemeinsam erschaffen sie eine ganze Welt, eine Welt, in der jeder, unabhängig von der jeweiligen Situation, vertrautes entdecken kann.
Ein Buch, das Tod, Verlust und Aus-der-Bahn-geworfen-sein thematisiert.
Besonders beeindruckend fand ich auch an diesem Buch, dass Hansjörg Schertenleib nicht wertet, nicht verurteilt und keine Schlüsse zieht, die doch nur ein Vielleicht enthalten würden. Er hat seinem Buch folgende Worte von Gerhard Altenbourg vorangestellt und meiner Meinung nach sagen sie alles:
"Wieder das sein was ich nie war aber immer sein werde."
von einer Kundin oder einem Kunden
Die Geschichte einer Jugend in den siebziger Jahren der Schweiz.
Der etwas facettenlose Hans lernt den beliebten Boyroth kennen. Er schaut zu ihm auf, bewundert ihn. Und dennoch wird daraus eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam durchleben sie eine Jugend mit allem was wirklich wichtig ist in dieser Zeit: Fußball, Mädels, laute Mofas und noch lautere Musik.
Bis ein Unglück geschieht, das die Freundschaft ohne große Worte zerüttet.
Eine ruhige aber dennoch packende Geschichte.
von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch erzählt von der Freundschaft zwischen Boyroth und Hanspeter. Beide sind 17 Jahre alt und wollen der Enge ihres Heimatortes in den siebziger Jahren entfliehen. Boyroth wird von den Mädchen umschwärmt und Hanspeter träumt heimlich von Boyroths schöner Schwester. Nach einem tragischen Ereignis, bei dem Boyroths Schwester tödlich verunglückt, wissen beide, dass ihre Jugend nun für immer vorbei ist.
Mich hat dieses Buch sehr bewegt.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Hansjörg Schertenleib hat einen wunderschönen, poetischen und zugleich traurigen Roman über eine Jungenfreundschaft in den siebziger Jahren in der Schweiz verfasst. Hanspeter, ein unsicherer siebzehnjähriger Druckerlehrling geht zum ersten Mal zum Fußballtraining und lernt dort Boyroth kennen. Boyroth ist genau das, was er selbst gerne wäre. Selbstbewusst und unangepasst. Schnell entwickelt sich daraus eine wunderbare Jungenfreundschaft, bei der es sich um Mopeds und Motorräder und Musik dreht. Dritter im Bunde, wenn auch von Hanspeter als Rivale angesehen, ist Fabio. Die drei verleben einen wunderbaren Sommer im Jahre 1974. Sie spielen Fußball, hören Musik, aber nicht die angepasste, kommerzielle Sch
, lesen die richtigen Autoren wie Jack Kerouac, Leonard Cohen, frisieren ihre Mopeds, kiffen und träumen von einer freien Zukunft. Das Leben erscheint endlos. Als Hanspeter allerdings von seinem allein verbrachten Interrail-Trip zurückkommt, hat sich das Leben zu Hause komplett verändert. Es hat ein tragisches Unglück gegeben, was das Leben der Jungen und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt. Erzählt wird der Roman aus der Gegenwart, in der der Ich-Erzähler Hanspeter in der Zwischenzeit ein anerkannter Buchautor geworden ist.
Hansjörg Schertenleib beschreibt diese Zeit der Jugend und des Aufbruchs einfach einzigartig. Seine Sätze sind kurz und prägnant, aber dann sind da doch so schöne Beschreibungen der Natur und der Gefühle, die eine wunderbare Atmosphäre schaffen. Wenn man selber ungefähr in diese Zeit reingehört, kommen einem alte Erinnerungen wieder hoch und es gibt einiges an Musik und Literatur wiederzuentdecken, die man damals vielleicht selber geliebt hat. Zumindest hat man davon gehört. Für mich als Frau ist diese Jungenfreundschaft an sich schon lesenwert. Anscheinend kommen Jungs fast ohne Worte aus und verstehen sich doch. Der Autor hat dieses Buch mit so viel Liebe geschrieben, es ist einfach wunderschön zu lesen!
von einer Kundin oder einem Kunden
Hanspeters Leben in der Schweiz Mitte der 70er Jahre ähnelt dem vieler Teenager: er fühlt sich eingeengt zwischen Familie und Lehre, ist auf der Suche nach Freiheit und nach sich selbst kann aber nicht aus seiner Haut. Großer Protest ist seine Sache nicht. Stattdessen hinterlässt er an irgendwelchen Orten heimlich Sätze aus Liedern seiner Zeit und freundet sich schließlich mit dem weitaus charismatischeren und offensiveren Boyroth an. Fortan bestimmen Motorräder, Musik und die Liebe zu Boyroths Schwester sein Leben. Doch nicht nur ein Unglück sondern auch Hanspeters Entdeckung der eigenen Stärken stellen diese Freundschaft irgendwann in Frage.
Schertenleib erzählt von der Jugend und Entwicklung seines Protagonisten nahezu emotionslos und distanziert. Der Roman spielt auf zwei Ebenen einmal auf der Ebene der Erinnerung an die Jugend und schließlich in der Gegenwart, in der Hanspeter als Autor erfolgreich ist und auf einer Lesereise Boyroth wieder einmal begegnet... Eine solide erzählte Geschichte über Freundschaft, Verlust und Identität.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Ein anrührendes Buch über tiefe Freundschaft, zerbrechliche Beziehungen, Träume und Hoffnungen, die den Weg in das Erwachsenenleben begleiten - aber wie einschneidend auch emotionale Katastrophen sind, wie Schuldgefühle ein ganzes Leben begleiten und prägen können ! Und natürlich ein Buch über die 70iger Jahre, über die Musik in diesen Jahren und das Lebensgefühl der damaligen Zeit !
von einer Kundin oder einem Kunden
Im Züricher Sommer begegnet der fast 60jährige Schriftsteller Hanspeter seiner eigenen Jugend und einer fast verlorenen Freundschaft.
Ein unbeschwerter Sommer der Siebziger, der ein jähes Ende erfuhr und Leben veränderte, fast vergessen - und doch prägend.
Ein sehr gefühlvolles Buch, in dem emotionaler Tiefgang eine große Rolle spielt und Worte wie Liebe und Freundschaft nicht zu groß erscheinen.
Lesenswert!
von einer Kundin oder einem Kunden
Dieses Buch handelt von Freundschaft, Jugend, Musik und Träumen. Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen und bin begeistert, denn Schertenleib trifft bei jeder Situation den richtigen Ton und entfaltet mit seiner Sprache wunderschöne Bilder. Man wird selbst ein wenig wehmütig und denkt mit Sehnsucht an diese Zeit voller Unschuld zurück.
Dieses Buch ist ein ideales Geschenk an den Lebenspartner oder Vater, aber auch Frauen werden begeistert sein.
von einer Kundin oder einem Kunden
Sie hören immer noch gerne Musik von Birthcontrol oder Creedence Clearwater Revival? Vanilla Fudge und Grateful Dead sagen Ihnen was? Dann fühlen Sie sich mit diesem Roman pudelwohl.
Eine wunderbare Reise in den Spirit der Siebziger, eine tragisch-schöne "Jungens"freundschaft, leise und melancholisch erzählt von Hansjörg Schertenleib.
Danke für die Discographie am Schluss!
von einer Kundin oder einem Kunden
In diesem Roman wird im Rückblick eine Jungenfreundschaft in den Achziger Jahren erzählt. Musik und unterwegs zu sein spielt eine wichtige Rolle, und natürlich das Erwachsenwerden. Mit großer Leichtigkeit wird hier erzählt. Sehr gute Unterhaltung.
von einer Kundin oder einem Kunden
In Zürich der 70ger Jahre beginnt die Freundschaft von zwei siebzehnjährigen Jugendlichen. Ihre Welt dreht sich um Musik, Motorräder und Mädchen. Joints gehören wie selbstverständlich dazu. Ein Unglück zwingt beide aber dazu, sich von der Unbeschwertheit der Jugendtage zu verabschieden. Schertenleib erzählt sachlich und einfühlsam von einer ungleichen Freundschaft, vom Erwachsenwerden und der lebenslangen Auseinandersetzung mit Verantwortung und Schuld.
von einer Kundin oder einem Kunden
Das Gefühl von Freiheit erfasst Boyroth und Hanspeter (von Boyroth Gönggi genannt) jedes Mal, wenn sie auf ihren Mopeds durch die Straßen düsen.
Das ist wie in A-ahmerika. Sie scheinen unbezwingbar, auf jedenfall Boyroth. Gönggi bewegt sich eher in dessem Schatten und bewundert ihn verstohlen.
Musik, der Wunsch nach Motorrädern und Mädchen (für Gönggi ist es Yondola, Boyroths Schwester) und Fußball spielen, das ist ihr Lebensinhalt.
Boyroth und ein Freund von ihm erfüllen sich auch den Traum von Motorrädern und scheinen nun für Gönggi unerreichbar.
Dieser begibt sich nun auf die Suche nach sich selbst und macht eine Interrayeltour nach Norwegen. Als er wieder kommt, hat sich für Boyroth die Welt verändert. ...
Eine packende Geschichte, die die eigene Jugend wiederzuspiegeln scheint. Flott geschrieben, nichts ist überflüssig. Einfach lesenswet.
Rezension von Dr. Christian Rößner aus Göttingen Top-100 Rezensent
Als der fast 60-jährige Schriftsteller Hanspeter nach einer Lesung seinem Jugendfreund Boyroth nach Jahren wieder begegnet, werden Erinnerungen an seine Jugend wach. In der Mitte der 70er Jahre wächst Hansi in engen kleinbürgerlichen Verhältnissen auf, macht eine Setzerlehre und frisiert sein Mofa. Als talentierter Fußballer lernt er bei seinem neuen Verein Boyroth, seinen zukünftigen besten Freund, und mit ihm Yolanda, Boyroths Schwester und Hansis erste große Liebe, kennen. Musik, Drogen, Motorräder, Fußball und Mädchen bestimmen den Alltag der Jungs. Und Hanspeter entdeckt seine Liebe zur Literatur. Während sich Hanspeter allein per Interrail-Ticket auf nach Norwegen macht, überschlagen sich zuhause die Ereignisse und bei seiner Rückkehr wird nichts mehr so sein, wie es einmal war.
Hansjörg Schertenleibs Buch über Freundschaft und Liebe ist eine große Hommage an die Unschuld der Jugend der 70er Jahre und ein Buch über das unbestechliche Schicksal, das alles zunichtemachen kann. Schertenleib beweist in dieser wunderbar melancholischen und vor Leben nur so brodelnden Geschichte erneut, dass er ein großer Erzähler ist!
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