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Mr. Chartwell
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Mr. Chartwell

Roman von Rebecca Hunt (buch)

Wer hat Angst vorm schwarzen Hund?Manchmal erlebt man merkwürdige Überraschungen. So geht es auch - wir schreiben das Jahr 1964 - der jungen und oft recht einsamen Bibliothekarin Esther Hammerhans, als sie einen Untermieter sucht. Denn als der erste Interessent bei ihr klingelt, ... weiterlesen
  • buch.ch-Verkaufsrang:4.612
  • ISBN-10:3-630-87347-2
  • EAN:9783630873473
  • Erscheinungstermin:12.03.2012
  • Verlag:Luchterhand Literaturverlag
  • Einband:gebunden
  • OriginaltitelMr. Chartwell
  • Kundenbewertung:
    (Durchschnitt aus 6 Rezensionen )
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  • Sprache:Deutsch
  • Seiten:253
  • Gewicht:440 g
  • Übersetzer:Hans-Ulrich Möhring

Kurzbeschreibung:



Wer hat Angst vorm schwarzen Hund?


Manchmal erlebt man merkwürdige Überraschungen. So geht es auch - wir schreiben das Jahr 1964 - der jungen und oft recht einsamen Bibliothekarin Esther Hammerhans, als sie einen Untermieter sucht. Denn als der erste Interessent bei ihr klingelt, glaubt sie ihren Augen kaum zu trauen: Vor ihrer Tür steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt. Obwohl Esther fest entschlossen ist, den unheimlichen Besucher unverzüglich loszuwerden, nimmt sie ihn zu ihrer eigenen Überraschung doch bei sich auf. Sie kann der bestimmenden, aufdringlichen Art ihres Gastes einfach nichts entgegensetzen.
»Der schwarze Hund«, so hat Churchill die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat. Und Mr. Chartwell ist niemand anders als jener düstere und verführerische Eindringling, der mit Vorliebe Churchills Seele verdunkelt und der nun droht, auch das Leben von Esther Hammerhans zu überschatten ...


Virtuos, kurzweilig und höchst amüsant erzählt die junge britische Autorin Rebecca Hunt die Geschichte von Esther, Churchill und Mr. Chartwell, dem schwarzen Hund, der sie beide eng verbindet - eine bezaubernde Geschichte darüber, wie merkwürdig das Leben sein kann, wie überraschend und manchmal auch ein ganz klein wenig absurd.



Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. „Mr. Chartwell“ ist ihr erster Roman, der für die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Newcomer of the Year/Galaxy National Book Awards nominiert wurde.

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. „Mr. Chartwell“ ist ihr erster Roman, der für die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Newcomer of the Year/Galaxy National Book Awards nominiert wurde.

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. „Mr. Chartwell“ ist ihr erster Roman, der für die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Newcomer of the Year/Galaxy National Book Awards nominiert wurde.

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. „Mr. Chartwell“ ist ihr erster Roman, der für die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Newcomer of the Year/Galaxy National Book Awards nominiert wurde.

Zusatzinformationen (Autorenportrait):

Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. „Mr. Chartwell“ ist ihr erster Roman, der für die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Newcomer of the Year/Galaxy National Book Awards nominiert wurde.
Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London. „Mr. Chartwell“ ist ihr erster Roman, der für die Longlist des Guardian First Book Award und die Shortlist des Newcomer of the Year/Galaxy National Book Awards nominiert wurde.
Rebecca Hunt:
Rebecca Hunt wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer bekannten Londoner Hochschule für Kunst und Design, Kunst studiert und mit Auszeichnung abgeschlossen. Rebecca Hunt ist Malerin und lebt in London.
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6 Rezensionen

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„Mr. Chartwell”

16.05.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

Esther, Bibliothekarin im Palace of Westminster, ist nach dem Tod ihres Ehemannes oft einsam. Sie sucht nach einem Untermieter, da sie ja jetzt viel Platz im Haus hat, schon klingelt es an der Haustür. Ein großer schwarzer Hund, Mr. Chartwell, ausgesucht höflich, sehr eloquent und doch von unterschwelliger Boshaftigkeit, nistet sich bei ihr ein.
Es ist der große schwarze Hund, von dem auch Churchill immer wieder heimgesucht wird: Depressionen.
Ob Esther (und Churchill) ihn je wieder los werden?

Angesichts der sprachlichen Virtuosität, der Warmherzigkeit und des wunderbaren britischen Humors der Autorin, stellt sich mir die Frage, ob man so mit Depressionen umgehen kann, überhaupt nicht. Why not?

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„Wer oder was ist dieser schwarze Hund?”

25.04.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

Esther Hammerhans hat ihren Mann verloren und möchte das Arbeitszimmer vermieten. Da steht als Interessent ein großer schwarzer Hund vor der Tür und stellt sich als Mr. Chartwell vor. So etwas hat Esther noch nicht erlebt, und widerstrebend akzeptiert sie ihn als Mieter.

Mr. Chartwell hat spezielle Aufgaben, und eine solche hat er auch bei Winston Churchill: der Ex-Premier kennt ihn schon lange, er nennt seine Depression gerne „meinen schwarzen Hund“. Mit Mut und unbändiger Widerstandskraft kämpft er dagegen an, doch Black Pat, wie der Hund auch genannt wird, ist sehr stark. Und er ist auch nicht zufällig bei Esther einquartiert, sie hat auch mit ihm zu kämpfen.

Als Esther als Aushilfsschreibkraft bei Churchill zu Gast ist, merken die zwei, dass sie den für andere unsichtbaren Hund beide sehen können. Churchill gibt Esther gute Ratschläge für den Umgang damit mit, für mich eine der stärksten Szenen des Buches.

Ich finde die Idee, die Depression in Form des großen schwarzen Hundes zu personifizieren, bestechend. Dadurch hat diese Krankheit etwas sehr greifbares, man spürt die Bedrohung durch dieses große, kräftige Tier. Trockener britischer Humor macht das Buch trotz des schwierigen Themas zur unterhaltsamen Lektüre. Ein feines Buch!

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„Ungewöhnliche Roman-Idee”

20.03.2012

von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent

Rebecca Hunt ist eine junge englische Autorin und Malerin, deren erster Roman letzten Oktober in England erschienen ist und bei Presse und Lesern gleichermaßen für viel Furore gesorgt hat. In Deutschland hat der renommierte Literaturverlag Luchterhand das Buch herausgebracht.

Rebecca Hunt beschreibt in ihrem Buch eine sehr ungewöhnliche Geschichte, auf die man sich einlassen können muss. Wenn man dies kann, macht die Geschichte richtig viel Spaß! Zu dem Inhalt will ich dieses Mal gar nicht viel erzählen, denn die Inhaltsangabe zu diesem Buch ist wirklich richtig treffend. Erleben Sie selber die junge, verwitwete, etwas unscheinbare Bibliothekarin Ester Hammerhans, ihre beste Freundin und Kollegin Beth, den neuen Kollegen Mark Corkbowl, sowie Winston Churchill und seine Frau und natürlich Mr. Chartwell.

Die Handlung ist natürlich sehr gewagt. Denn Mr. Chartwell oder auch Black Pat, wie er auch genannt wird, ist gar nicht so unsympathisch. Er hat durchaus seine liebenswerten Seiten. Kann man so mit dem Thema Depression umgehen? Für mich ist dieses Buch sehr britisch, denn die Briten haben eine ganz andere Art mit so schwierigen Themen umzugehen. Man kann sich also darauf einlassen, wenn man möchte. Man kann es aber auch einfach als sehr schräge, witzige und warmherzige Geschichte lesen und das Hauptthema ignorieren. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall sehr viel Spaß bereitet. Wie hätte ich mich erst gefreut, wenn das Buch auch noch illustriert gewesen wäre! Das hätte diesen tollen Roman einfach perfekt abgerundet. Allein schon das Titelbild finde ich großartig. Leider habe ich nicht ermitteln können, ob es von der Autorin selber ist.

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„Gestatten Black Pat!”

19.03.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

Das schwierige Thema Depression mal ganz anders geschildert und verpackt. Sehr bildhaft und fantastisch, was mir sehr gut gefallen hat. Trotz der Schwere des Themas hat es auch einen Hauch Optimismus, der Stark macht. Lassen Sie sich überraschen.

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„Herrlich skurrile Beobachtungen, jede Menge schwarzen Humor”

11.03.2012

Rezension von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent

Eine eigentlich absurde Idee, dass sich ein Hund als Mieter bewirbt. Doch schnell wird klar, dass Mr. Chartwell die Verkörperung einer tiefen Depression ist. “Black Pat”, wie Esther ihren Untermieter nennt, verkörpert die physikalische Größe der depressiven Erkrankung. Der ehemalige Premierminister Winston Churchill litt sein sein Leben lang unter der Depression, die er selbst den “schwarzen Hund” nannte. Doch dass man den unliebsamen Gast auch wieder loswerden kann, das zeigt die 32-jährige Autorin Rebecca Hunt in ihrer kurzweiligen Geschichte. So ist “Mr. Chartwell” trotz seiner düsteren Thematik ein grundsätzlich unbeschwertes Buch, das durch herrlich skurrile Beobachtungen, jede Menge schwarzen Humor und Dialoge mit viel Witz und Verve überzeugt.

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„Der schwarze Hund”

09.03.2012

von einer Kundin oder einem Kunden

Ein großer Staatsmann und eine kleine Bibliotheksangestellte haben keine Gemeinsamkeit? Weit gefehlt! Beide kennen zu ihrem Leidwesen den schwarzen Hund, Churchill kennt ihn schon Jahrzehnte und Esther lernt ihn gerade kennen. Ein zauberhaftes, fast verträumtes Buch über ungebetene Gefühle und Kraft, voller Optimismus.

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