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Roman von Fred Vargas (buch)
von einer Kundin oder einem Kunden
Fred Vargas hat mit Die Nacht des Zorns einen lesenswerten Kriminalroman geschrieben. Eine schaurige Legende lockt den Pariser Kommissar Adamsberg in einen kleinen französischen Ort, in dem es schon bald zu einer Mordserie kommt. Zudem muss der Kommissar nebenbei noch einen Fall in Paris lösen, bei dem ein einflussreicher Großindustrieller in seinem Auto verbrannt wurde. Trotz der verschiedenen Schauplätze bleibt die Handlung für den Leser aber nachvollziehbar und ist dabei so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen möchte. Neben der spannenden Handlung schaffen es aber insbesondere auch die interessanten Charaktere dem Roman das gewisse Etwas zu verleihen. Gerade durch die markanten Eigenheiten wirken die Figuren authentisch. Zudem entstehen durch die vielfältigen Figuren clever und humorvoll geführte Dialoge, welche wiederum die düstere Handlung rund um die grausamen Morde auflockern.
von einer Kundin oder einem Kunden
Adamsberg, der Wolkenschaufler, muss seinen neuen Fall in der Normandie lösen. Dort treibt eine "Wilde Horde" ihr Unwesen. Mythos oder nutzt ein "echter" Unhold, die alte Sage um Angst und Schrecken zu verbreiten? Bei Fred Vargas weiss man das nie so genau. Giessen Sie sich einen Calvados ein (falls Sie nicht in die Normandie fahren können, die beschriebene Pension klingt extrem verlockend ) und lassen Sie sich in diesen genialen Krimi hineinziehen.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Jedes mal , wenn eine neue Vargas kommt, denke ich:"so gut wie die letzte kann sie gar nicht werden" und wie jedes mal werde ich eines Besseren belehrt. "Die Nacht des Zorns" ist besser noch als die sowieso guten Vorgänger.
Fred Vargas, von Beruf Mittelalter-Archäologin und Forscherin, bedient sich einer alten Legende um den wichtigsten Erzählstrang der Geschichte zu spinnen. Ein wütendes Heer Untoten mit vier Gefangenen wird gesichtet und die vier Morde sind vorprogrammiert. Das ist aber nur eine der vielen Geschichten um die sich Kommissar Adamsberg kümmern muss. Ein alter Mann hat seine Frau mit Brotkrumen erstickt, ein Pyromane soll einen Menschen getötet haben und manche Familie birgt Überraschungen. Wie immer ermittelt Adamsberg unkonventionell und Danglar weiß alles besser, oder?
Großartige Figuren, hinreißende Geschichten und feinsten Humor! Obwohl schon fast 600 Seiten lang hätte ich mir noch mehr gewünscht.
Möge dieser Krimi, und seine Vorgänger viele Leser finden!
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Ich habe auf die neue Fred Vargas gewartet und sie mir erst im Urlaub zu Gemüte geführt.
Für diese Krimis braucht macht Zeit um jedes Deteil genießen zu können.
Diesmal führt es Adamsberg, obwohl im Paris ein politisch brisanter Fall auf dem Tisch liegt in die Normandie, dort wurde von einer jungen Frau das " Wütende Heer" gesehen, eine Horde von Untoten, die immer wieder Meschen mit sich nimmt, welche, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, dafür aber nicht bestraft worden sind.
Danglard trumpft wie immer mit seinen Kenntnissen in Geschichte und Mythologie und Adamsberg praktiziert sehr außergewöhnliche aber zielgeführende Ermittlungsmethoden.
von einer Kundin oder einem Kunden Top-100 Rezensent
Nach jeder neuen Vargas denke ich, besser geht's nicht mehr. Auf jeden neuen Adamsberg freue ich mich wie ein kleiner Junge auf Weihnachten. Warum? Weil Vargas so viel mehr ist als nur literarischer Kriminalroman, Weil Sie unsterbliche Figuren geschaffen hat. Weil Sie einen die Welt und Handlungszusammenhänge anders sehen lässt. Weil sie so ungeheuer feinfühlig, charmant und voller Logik querdenken lässt. Weil alles an diesen Kriminalromanen anders ist als gewohnt. Nichts ist gewöhnlich, aber auch nichts gestelzt oder an den Haaren herbeigezogen. Es ist jedesmal die Offenbarung eines Paralleluniversums, perfekt gestaltete Symphonie einer Geschichte, die wie aus dem Ärmel geschüttelt scheint - und es doch nicht ist. Hinter der ganzen Lässigkeit und Eleganz ihrer Romane steckt harte und konzentrierte Arbeit, wobei irgendeine Gottheit sie mit einer Phantasie gesegnet hat, die ihresgleichen sucht. In jedem Satz, jeder Beschreibung der Vorgänge und jedem Dialog steckt eine ungeheure Komplexität, die zu der Einmaligkeit ihrer Romane beiträgt. Allein die Figur Adamsberg ist ein Kunstwerk, begreifbar und handlungsfähig allerdings nur im Gesamtkunstwerk der von ihr geschaffenen unterschiedlichen Charaktere der Brigade criminelle. Was wäre Adamsberg ohne Veyrenc, Danglard und dem Panzerschrank Violette Retancourt nebst all den anderen sehr individuellen Mitgliedern seiner Brigade? Allein die Verknüpfung dieser menschlichen Mikrokosmen erlaubt Adamsberg, genauso so zu ermitteln, wie er nicht anders könnte. Er ist alles andere als ein Übermensch, - er ist nur einfach genial und seine Macken und Fehler werden kompensiert durch die Genialität seiner Mitarbeiter, deren Macken zusammen das Sahnehäubchen auf einem verschworenen Team bilden.Ein Team, das, entfernte man nur das kleinste Rädchen, nicht nur unrund liefe, sondern sang- und klanglos zuzusagen seinen Dienst quittieren müsste...
Warum hat Vargas einen männlichen Protagonisten? Was bedeutet Adamsberg für sie? Darüber unterhielte ich mich gern mit ihr. Meine Vermutung ist, dass sie sich einen Mann/Menschen schafft, mit dem sie sich vorstellen kann, zusammen sein. Ich glaube, sie ist in Adamsberg verliebt. Sie ist Camille, der rote Faden in Adamsbergs nun wahrlich nicht platonischem Liebesleben, wobei er eigentlich nur eine haben möchte, die er nicht haben kann. Eben Camille.
Ohne es vielleicht zu beabsichtigen, schreibt Vargas philosophische Gebrauchsanweisungen für Verwirrte. Und wer nicht verwirrt ist, ist krank. Er weiß es nur noch nicht. Dementsprechend sind ihre Bücher mehr als nur geniale Kriminalromane, sie sind Literatur, die auch gut von Lesern goutiert werden können, die mit Krimis nichts am Hut haben.
Und so schicke ich Grüße, ein großes Dankeschön und ein in Calvados getränktes Stück Zucker in den Orbit, in der Hoffnung, das es dieser großartigen Frau wie zufällig auf ihren Kaffeetisch unter einem Apfelbaum fällt.
Den einen: ENTDECKEN SIE VARGAS. Den anderen: GENIEßEN SIE VARGAS' "L'armée furieuse".
Ich bin nur der Messdiener, der den Weihrauch schwenkt....
von einer Kundin oder einem Kunden
Eine uralte Legende, die Schreckensvision einer jungen Frau und ein darauf folgender Mord wecken Kommissar Adamsberg Interesse und er nimmt die Ermittlungen auf...
Wundervolle Sprache, liebenswerte Charaktere und sehr fesselnd erzählt!
Die Bücher rund um Adamsberg und sein Team können auch unabhängig voneinander gelesen werden, wer jedoch Lust auf die Vorgeschichte der jeweiligen Personen bekommen hat, der sollte mit dem ersten Fall Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord starten.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
von einer Kundin oder einem Kunden
Meine Erwartungen wurden wiedermal übertroffen!
Der neue Adamsberg lässt keine Wünsche offen!
Spannend bis zum Schluss führt uns der neue Krimi von Fred Vargas durch die Normandie...und Adamsberg ist so liebenswert wie eh und je!
Jede Seite ein Genuss!
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Rezension von Silke Schröder aus Hannover (silke.schroeder@hallo-buch.de) Top-100 Rezensent
Fred Vargas schmiedet immer wieder besondere Fälle für ihren Kommissar Jean-Bapiste Adamsberg; so auch in ihren neuen Krimi Die Nacht des Zorns. Und wieder einmal beschäftigt sich Vargas dabei mit einer mythischen Legende. Diesmal bezieht sie sich auf die Legende vom wütenden Heer, die der Historiker Ordéric Vital schon im 12. Jahrhundert aufzeichnete und die beschreibt, wie ein Trupp mittelalterlicher Reiter in einer wilden Jagd diejenigen stellt, die sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, ohne je zu Rechenschaft gezogen worden zu sein. Von dort ist der Schritt nicht weit zu ihrem zweiten Thema, den Ungerechtigkeiten der modernen französischen Justiz. Und auch hier weiß der einfallsreiche Kommissar einen seiner stets ungewöhnlichen Wege, um der Gerechtigkeit schließlich genüge zu tun. Vargas gibt ihren Figuren wieder viel Platz, um ihre ganz unterschiedlichen Talente und skurrilen Eigenarten zu entfalten. So entwickelt sie eine ebenso spannende wie in sich verwobene Story mit viel hintergründigem Humor und Sprachwitz. Und keine Angst: Was anfänglich etwas wirr wirkt, entpuppt sich bald als fesselnder und durchaus logischer Plot mit erfrischenden Dialogen und überraschenden Wendungen. Mittendrin ein intuitiv ermittelnder Kommissar, der seine ganz eigenen Methoden zur Aufklärung verzwickter Fälle hat. Großes Lesevergnügen aus Frankreichs herb-romantischer Nordwestecke.
1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
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